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    <title>umbalgo blog</title>
    <link>https://www.umbalgo.de</link>
    <description>Wir veröffentlichen regelmäßig Artikel zu den Themen Spielerische Kampfkunst, Kampfsport, Kommunikation, Körpersprache, Kontaktimprovisationstanz und Improtheater.</description>
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      <title>umbalgo blog</title>
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      <link>https://www.umbalgo.de</link>
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    <item>
      <title>Was wir beim spielerischen Kämpfen lernen können</title>
      <link>https://www.umbalgo.de/was-wir-beim-spielerischen-kaempfen-lernen-koennen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht einen Kampf spielerisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Artikel möchte ich die Vorteile des spielerischen Kämpfens hervorheben. Es gibt keine allgemein akzeptierte Definition für spielerisches Kämpfen, daher werde ich zunächst die drei Hauptmerkmale nennen, die meiner Meinung nach charakteristisch dafür sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Freiwilligkeit: Der Kampf beginnt freiwillig, und die Teilnehmer können ihn jederzeit beenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bekannte und akzeptierte Regeln: Die Teilnehmer kennen und befolgen festgelegte Regeln für den Kampf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konsequenzverminderung: Regeln und Schutzausrüstung minimieren Verletzungsrisiken, wobei auch der Kampfraum sicher gestaltet ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann vorkommen, dass die Teilnehmer Schwierigkeiten haben, ihre Bewegungen oder Emotionen zu kontrollieren. In solchen Fällen ist die Anwesenheit eines erfahrenen und neutralen Begleiters notwendig, der sicherstellt, dass die Regeln eingehalten werden und den Kampf bei Eskalation oder Verletzungsgefahr unterbricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielerische Kämpfe bieten intensive Erfahrungen, wobei die oben genannten Merkmale einen ausreichenden Schutz in physischer, emotionaler und rechtlicher Hinsicht bieten. Ein gewisses Restrisiko bleibt, aber es ist nicht signifikant höher als bei anderen Sportarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun zu den 8 Fähigkeiten, die durch spielerisches Kämpfen gefördert werden können. Beachte, dass diese Liste sich auf das spielerische Kämpfen im Rahmen eines umfassenderen Trainings in spielerischer Kampfkunst bezieht, mit all seinen Übungen und Spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinweis: Beim spielerischen Kämpfen können wir gleichzeitig von „Partner:in“ und „Gegner:in“ sprechen, da die Menschen, mit denen wir Kämpfen, beide Rollen gleichzeitig einnehmen. Wenn ich im folgenden Text also „Gegner:in“ schreibe, meine ich implizit auch „Partner:in“ (und umgekehrt).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übersicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Motorik und körperliche Fitness
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Aufmerksamkeit, Fokus und Achtsamkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Mitgefühl durch aktives Zuhören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Respektvoller Umgang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Frustrationstoleranz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Realistische Einschätzung der eigenen Grenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Realistische Einschätzung von körperlichen Bedrohungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8. Angemessene Reaktionen in Selbstverteidigungssituationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
               Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Motorik und körperliche Fitness
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim spielerischen Kämpfen, ähnlich wie in anderen Sportarten, verbessern Menschen verschiedene motorische Fähigkeiten. Die Art des Kampfes beeinflusst, welche Fähigkeiten besonders gefördert werden. Zum Beispiel erfordert ein Kampf mit Schlägen und Tritten hohe Reaktionsfähigkeit, Hand-Auge-Koordination und die Fähigkeit, Nähe und Distanz einzuschätzen. Beim Ringen und Bodenkampf spielen Kraft-Ausdauer, Gleichgewichtssinn und Raumorientierung eine wichtige Rolle. Koordination der Bewegungen im Einklang mit dem Gegner ist entscheidend. Das Ziel ist ein effizientes Zusammenspiel der Körperteile in Verbindung mit dem Partner, was auch die Beweglichkeit und allgemeine Fitness verbessert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Aufmerksamkeit, Fokus und Achtsamkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim spielerischen Kämpfen werden nicht nur körperliche, sondern auch mentale Fähigkeiten trainiert. Es erfordert allgemeine Aufmerksamkeit, besonders wenn mehrere Personen im gleichen Raum kämpfen. Die Teilnehmer müssen aufeinander achten, nicht nur auf ihren eigenen Kampf. Gleichzeitig sollten sie sich auf ihren eigenen Kampf konzentrieren, um effektiv zu kämpfen. Im spielerischen Kontext bedeutet "gut kämpfen" sowohl zu gewinnen als auch aufeinander zu achten. Es geht darum, zu gewinnen, ohne den Partner zu verletzen, und darauf zu vertrauen, dass der Partner dasselbe tut. Diese gegenseitige Konzentration und Respekt sind meiner Meinung nach einzigartig im spielerischen Kämpfen und nicht so intensiv in anderen Sportarten zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Mitgefühl durch aktives Zuhören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielerisches Kämpfen lehrt uns, die Schmerzen für uns und andere zu verstehen und welche unterschiedlichen Schmerzgrade es gibt. Dieses Wissen bildet die Grundlage für einen respektvollen Umgang miteinander. Aktives Zuhören ist entscheidend, indem wir unsere eigenen Schmerzgrenzen mitteilen und die unseres Gegners aktiv erkunden. Dies geschieht vor, während und nach dem Kampf. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene benötigen manchmal eine erfahrene Begleitperson, die sie unterstützt, indem sie nach individuellen Empfindungen fragt. Dies ermöglicht einen Abgleich zwischen den eigenen und den Empfindungen des Gegners. Offene Gespräche über Bedürfnisse und Einschränkungen können zu einvernehmlichen Anpassungen der Regeln führen, wodurch Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander kämpfen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Respektvoller Umgang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im vorherigen Abschnitt bin ich davon ausgegangen, dass die Kämpfenden automatisch Rücksicht aufeinander nehmen. Doch was passiert, wenn jemand absichtlich Schwächen soweit ausnutzt, dass eine Verletzungsgefahr entsteht oder Emotionen im Kampf hochkochen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dies zu klären, ist es wichtig, die Grundlage zu verstehen. Die Rücksichtnahme basiert auf Respekt gegenüber den Gegnern, was als Achtung vor dem Menschlichen in jedem definiert wird. Beim spielerischen Kämpfen lernen wir, mal stärker und mal schwächer zu sein, ohne Schaden zu nehmen, dank festgelegter Regeln und eines spielerischen Rahmens. Dadurch erleben die Kämpfenden Überlegenheit und Unterlegenheit, ohne überwältigt zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist natürlich, manche Gegner mehr oder weniger zu mögen, aber der spielerische Rahmen gleicht dies aus. Die Regeln gelten für alle gleichermaßen, und eine erfahrene Begleitperson sorgt für einen positiven Spielfluss. Rücksichtsloses Verhalten kann sofort unterbrochen werden, und der Rahmen ermöglicht Klärungen und Lernmöglichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der spielerische Rahmen fördert Achtung vor dem Menschlichen in allen Menschen, unabhängig von Fähigkeiten oder Sympathien. Wer diesen Rahmen achtet, übt automatisch eine respektvolle Haltung.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Frustrationstoleranz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Augenhöhe im Kampf" bedeutet nicht, dass alle auf dem gleichen Niveau sein müssen. Beim spielerischen Kämpfen gibt es immer Unterschiede in Stärke, Größe und Technik. Die kreative Freiheit ermöglicht es, bewusst ein Kräfteungleichgewicht auszugleichen, z.B., indem mehrere Schwache gegen einen Stärkeren kämpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Augenhöhe kämpfen bedeutet auch nicht, dass es keine Gewinner oder Verlierer gibt. Im spielerischen Kämpfen werden Siege und Niederlagen jedoch auf besondere Weise relativiert. Kein Ergebnis ist endgültig. Die Kämpfenden erleben, was sie bereits können und erkennen, wo sie sich noch verbessern können. Im Vergleich zum reinen Wettkampfsport, bei dem es Risiken für Verletzungen oder Ausschluss aufgrund von Leistungsunterschieden gibt, treten beim spielerischen Kämpfen Leistungsunterschiede weniger ins Gewicht, und Verletzungen sind seltener.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere Besonderheit beim spielerischen Kämpfen ist die doppelte Zielsetzung, gegen- und miteinander zu kämpfen, den Partner zu besiegen und auf ihn zu achten. Das endgültige Gewinnen tritt in den Hintergrund, und der Fokus liegt auf dem Weg dorthin. Der Spielfluss und kleinere Zwischenziele werden wichtiger. Jede erreichte Positionsverbesserung ohne Verletzungen ist ein Erfolg, der zu weiteren Zielen führt, bis die Kämpfenden zufrieden und erschöpft sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Realistische Einschätzung der eigenen Grenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim spielerischen Kämpfen erfahren die Teilnehmer ihre Grenzen und erweitern sie teilweise. Sie erleben, welche Bewegungen sie ohne Verletzungen machen können und welche Kraft von ihren Gegnern Schmerzen verursacht. Auch wenn Matten als Sicherheit vorhanden sind, spüren sie den Aufprall, wenn sie fallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die realistische Einschätzung der eigenen körperlichen Grenzen verhindert riskantes Verhalten und Übermut. Gleichzeitig reduziert sie übertriebene Ängste und Selbstzweifel. Leichtsinnige gewinnen an Sicherheit, Ängstliche entfalten mehr Potenzial.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Realistische Einschätzung von körperlichen Bedrohungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielerisch Kämpfende gehen gemeinsam an ihre Grenzen, lernen ihre eigenen und die Möglichkeiten anderer Menschen kennen, Grenzen anzugreifen. Durch Kämpfe mit verschiedenen Menschen verstehen sie die Bedeutung von Größe, Gewicht, Alter und Technik. Realistische Einschätzungen steigern das Sicherheitsgefühl. Wenn achtsam und respektvoll in einem sicheren Rahmen gekämpft wird, verringert das die einschüchternde Wirkung körperlich überlegener Personen. Dadurch gewinnen sie Selbstbewusstsein und Entspannung im Alltag, was die Gesundheit verbessert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (zu den negativen Auswirkungen von ständigem Stress informiert u.a. dieser Artikel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://gesund.bund.de/stress#auf-einen-blick" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://gesund.bund.de/stress#auf-einen-blick
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            )
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8. Angemessene Reaktionen in Selbstverteidigungssituationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielerisch Kämpfende entwickeln eine praxisnahe Einschätzung möglicher Bedrohungen durch andere Menschen. Dieses Erfahrungswissen geht über theoretisches oder oberflächliches Wissen hinaus und ermöglicht angemessene Schutzreaktionen bei Angriffen. Im spielerischen Kampf liegt die Besonderheit darin, dass das Ziel ist, sich gegenseitig zu besiegen. Im Vergleich dazu fehlt dieses Element oft in traditionellen Kampfkunsttrainings, die dadurch eher zu Bewegungskünsten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das spielerische Kämpfen vermittelt nicht nur das Verständnis für Bewegungsabläufe und wirkende Kräfte, sondern auch, wann und wie diese effektiv eingesetzt werden können. Es fördert ein tieferes Verständnis für Mikrobewegungen, ihre Anwendung gegen unterschiedliche Gegner in verschiedenen Situationen und die damit verbundenen Konsequenzen. Dabei spielen Faktoren wie Hebelgesetze, Körperbeschaffenheit, Beweglichkeit und Körperschwerpunktposition eine Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Ansicht nach bietet das spielerische Kämpfen die realistischste und risikoärmste Selbstverteidigungsschulung, vorausgesetzt, es wird regelmäßig unter bewusster Regelsetzung praktiziert und in einem geschützten Rahmen von erfahrenen Trainern begleitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielerisch Kämpfen heißt also, freiwillig, in einem konsequenzvermindernden Rahmen, mit bekannten und akzeptierten Regeln zu kämpfen. Dabei gefördert werden motorische Fähigkeiten, die allgemeine Fitness und mentale Fähigkeiten, wie den Fokus auf das Wesentliche zu richten und eine allgemeine Aufmerksamkeit für dein Umfeld zu behalten. Außerdem lernen spielerisch Kämpfende aktiv und mit allen Sinnen zuzuhören, Respektvoll miteinander umzugehen und die Erfahrungen aus Siegen und Niederlagen zu nutzen. Schließlich entwickeln sie mit zunehmender Erfahrung eine realistische Wahrnehmung der eigenen Grenzen und möglicher Gefahren, sowie die Kompetenz angemessen auf sie zu reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 11:34:29 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>10 Gründe für ein umbalgo Training</title>
      <link>https://www.umbalgo.de/10-gruende-fuer-ein-umbalgo-training</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Artikel erfährst du, welchen Nutzen ein umbalgo Training meiner Ansicht nach für dich haben könnte. Da ich selbst Entwickler des umbalgo Ansatzes und überzeugter umbalgo Trainer bin, schreibe ich diese Zeilen natürlich nicht unvoreingenommen. Behalte beim Lesen also eine kritische Haltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinweis: Auf die Besonderheiten Spielerischer Kampfkunst, als dem zentralen Element des umbalgo Trainings, gehe ich in einem extra Artikel ausführlich ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/was-wir-beim-spielerischen-kaempfen-lernen-koennen"&gt;&#xD;
      
           hier weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übersicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mutig in Kontakt kommen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die eigenen Kräfte entfalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allgemeine Fitness
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Koordinationsfähigkeiten verbessern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbstverteidigung lernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Freude am Spielen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Körperwahrnehmung - innere Impulse lesen lernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stressreduktion durch Co-Regulation
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwischenmenschliche Spannungen erkennen und kompetent reagieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit dem ganzen Körper klar kommunizieren lernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Mutig in Kontakt kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das umbalgo Training ist ideal für alle Menschen, die Kontaktängste oder zumindest Kontaktvorbehalte in irgendeiner Form haben. Das heißt nicht, dass du sie haben musst, um in einem umbalgo Training zu lernen und Spaß zu haben. Aber wenn es dir schwer fällt mit anderen Menschen klar, aufrecht und respektvoll in Kontakt zu gehen, dann bietet das umbalgo Training einen idealen Ausgangspunkt, um dich weiterzuentwickeln. Dieser entwicklungsfördernde Ausgangspunkt wird durch die Kombination des 5 Phasen-Konzeptes mit flexiblen Übungs- und Spielformaten geschaffen. Beides wird von mir als Trainer begleitet. So wird das Training den individuellen Fähigkeiten und Vorerfahrungen der Teilnehmenden gerecht. Gleichzeitig wird ein Raum geschaffen, in dem sich unterschiedliche Menschen auf Augenhöhe begegnen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Die eigenen Kräfte entfalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Kontakt auf Augenhöhe ermöglicht es auch, sich in den kämpferischen Übungen gemeinsam als stark zu erleben. In der spielerischen Auseinandersetzung wird körperliche Überlegenheit nicht ausgenutzt, sondern dosiert eingesetzt. Der Kräfteeinsatz wird bewusst den Grenzen der Übungspartner:innen angepasst. So können auch Menschen, die unterschiedlich schwer und stark sind, sich miteinander technisch weiter entwickeln. Grenzen werden geschützt und zugleich die Komfortzone erweitert. Wenn eine respekt- und rücksichtsvolle Haltung selbstverständlich ist, kann sogar die körperliche Überlegenheit der Übungspartner:in als Erleichterung erlebt werden. Z.B. wenn du Gewicht an eine:n stärkere:n Übungspartner:in abgibst. Und ein körperlich überlegener Partner, kann es dir außerdem ermöglichen, in einem kontrollierten und abgesicherten Rahmen, innere Spannungen im Kampf auszuagieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Allgemeine Fitness
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das umbalgo Training soll in erster Linie die Voraussetzungen für eine klare, aufrechte, ehrliche, selbstbewusste, respektvolle und achtsame Kommunikation schaffen, bzw. die dafür nötigen Fähigkeiten Entwickeln (Spoiler 10. Grund). Der Schwerpunkt liegt dabei auf Körpersprache. Um es noch genauer zu formulieren: Auf den Möglichkeiten durch Bewegung, Positionierung und direkten Kontakt zu kommunizieren. Bereits unter Punkt 2 war vom Kräfteeinsatz und Ausagieren die Rede. Speziell durch diese kämpferischen Kontaktübungen in Bewegung fördert das umbalgo Training nebenbei die körperliche Fitness. Insbesondere die Kraft-Ausdauer und Stabilität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Koordinationsfähigkeiten verbessern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als weiterer und wichtiger Teil der körperlichen Ertüchtigung fördert das umbalgo Training verschiedene koordinative Fähigkeiten. In der zweiten Phase „Raum und Zeit“, liegt der Fokus auf Übungen und Spielen, die die Beweglichkeit und den Gleichgewichtssinn schulen. Aber vor allem im letzten Teil des Trainings, wird die Koordination herausgefordert und weiterentwickelt. Wenn sich die Teilnehmenden kämpferisch gegen- und miteinander bewegen, müssen verschiedene Muskelgruppen in einem komplexen Zusammenspiel angesteuert werden. Und auch die Bewegungsradien der Gelenke müssen kontrolliert und koordiniert werden. Eine Herausforderung und besonders wichtig hierbei, ist die präzise und synchronisierte Zusammenarbeit von oberer und unterer, sowie linker und rechter Körperhälfte. Außerdem müssen die eigenen Bewegungen ständig den Bewegungen der Übungsparter:in angepasst werden. Um darauf vorzubereiten werden sehr spezifische Reaktionsmuster auf verschiedene Reize durch Wiederholung eingeübt. So wird ein Muskelgedächtnis gebildet, dass dir den 5. Grund liefert, an einem umbalgo Training teilzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Selbstverteidigung lernen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wichtiges Ziel des umbalgo Trainings ist es, Fähgikeiten zu entwicklen, die wir brauchen, um Informationen mit anderen Menschen möglichst bedürfniseffizient auszutauschen. Wir sind davon überzeugt, dass sich Kampfkunstübungen dafür besonders gut eignen. In Kampfkunstübungen steckt aber noch mehr Potential. Z.B. zu Lernen, wie wir uns in einer Angriffssituation verteidigen können. Die Frage, ob unser Training Selbstverteidigungsnutzen hat, steht nicht im Vordergrund. Trotzdem hat sie sich auf die Auswahl der Übungen und Techniken ausgewirkt. Viele Selbstverteidigungsexperten halten folgende Trainingselemente für besonders wichtig: Vollkontaktsparring (Übungskampf), Konfrontation mit dosiertem Chaos, viele Technikwiederholungen mit zunehmendem Widerstand und einem konkreten Ziel (Spielcharakter), und regelmäßiges Training. Wir wollen diese Elemente einbeziehen. Deshalb haben wir uns vor allem für Techniken, Übungen und Kampfregeln aus folgenden Kampfkünsten entschieden: Ringen, Brasialianisches Jiu Jitsu (Bodenkampftechniken), Mixed Martial Arts und Kickboxen mit Fokus auf das Boxen. Um das Training sicher und offen für alle zu halten, passen wir das klassische Training in diesen Kampfsportdisziplinen den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden an. Damit kommen wir zum 6. Grund an einem umbalgo Training teilzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Freude am Spielen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im umbalgo Training nehmen wir Spiel und Spaß sehr ernst. Spielcharakter heißt für uns, dass das Training auf „echte“ Kontakt-Situationen vorbereitet, die Konsequenzen dabei aber reduziert und kontrolliert werden. Es geht um das nachvollziehen von Existenz, in einem durch die Trainer:in abgesicherten Rahmen. D.h. es gibt klare Regeln, an denen sich die Teilnehmenden orientieren können, die aber Raum für Improvisation lassen. Und wenn ein Spiel langweilig wird, können die Regeln angepasst werden. Denn Freude ist beim Spielen der wichtigste Hinweis darauf, dass das Verhältnis zwischen Herausforderungen und Erfolgserlebnissen stimmig ist. Dieses Gleichgewicht schafft die Voraussetzung für effizientes Lernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Körperwahrnehmung: innere Impulse lesen lernen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit diesem Grund schalten wir einen Gang zurück. Denn wir müssen unbedingt betonen, dass die innere Haltung und Verfassung, sich in Wechselwirkung mit der äußeren Haltung und Verfassung befindet. Unsere äußere Haltung und Verfassung wird von anderen wahrgenommen und interpretiert. Ob wir das wollen oder nicht. So wirkt sich unser Innenleben darauf aus, was wir anderen Menschen mitteilen. Wenn wir uns unklar über uns selbst sind, übermitteln wir häufiger widersprüchliche und missverständliche Informationen an andere. Die Reaktionen, die wir dann erleben, können uns noch mehr verwirren. In Extremfällen sind wir dann von unseren Impulsen überrumpelt und gehen in eine Schockstarre. Oder wir reagieren über. Es macht also Sinn, in einem Kommunikationstraining die innere Wahrnehmungsfähigkeit zu üben. Und da es im umbalgo Training viel um Körperlichkeit geht, werden innere Körperregungen beobachtet. Vor allem Bewegungsimpulse. Diese können die Möglichkeit bieten, innere Spannungen zu verarbeiten, sofern den Bewegungen Raum gegeben wird. In einem therapeutischen Setting können solche inneren Impulse sogar dazu genutzt werden, Traumata zu verarbeiten. Es würde zu weit führen, die Hintergründe für diese Behauptung an dieser Stelle auszuführen. Aber zum Glück hat das bereits jemand anderes ausführlich getan: Der Biophysiker und Psychologe Peter A. Levine. Für alle die sich näher dafür interessieren, lohnt es sich, sein Buch „Sprache ohne Worte – Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt“ zu lesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Selbstregulation gehen wir nun einen Schritt weiter zur Co-Regulation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8. Stressreduktion durch Co-Regulation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Massagen einen entspannenden und regulierenden Effekt haben können, ist allgemein bekannt. Dass es möglich ist, eine Massage zu geben und gleichzeitig zu bekommen, ist weniger verbreitet. Die sogenannte Co-Regulation lässt sich mitunter bei Pferden beobachten, die sich aneinander reiben. Wenn wir mit uns vertrauten Menschen Kuscheln oder uns aneinander schmiegen, kann das auch Co-Regulation sein. Den Unterschied macht die Gegenseitigkeit. Wir können uns aber nicht nur mit Menschen Co-Regulieren, die wir bereits gut kennen. In einem Trainingskontext könnte das so aussehen, dass sich die Teilnehmenden partner:inweise Rücken an Rücken stellen oder setzen. Rücken massiert also Rücken. Gewisse Regeln und Grenzen geben dabei die nötige Sicherheit. Dass die Begegnung auf Augenhöhe stattfindet ist eine Voraussetzung für die Co-Regulation und zugleich ein wichtiger Lerneffekt. „Ich sorge für mich und vertraue darauf, dass du für dich sorgst.“ ist der eine Teil der Vereinbarung. Der andere lautet: „Ich achte deine Grenzen und vertraue darauf, dass du meine Grenzen achtest“. Und schließlich werden diese Vereinbarungen durch die Trainer:in abgesichert. Zu erleben, dass miteinander füreinander gesorgt werden kann, ohne dass sich irgendwer opfert, wird als sehr bereichernd erlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           9. Zwischenmenschliche Spannungen erkennen und kompetent reagieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um am 8. Grund anzuknüpfen, stellen wir uns die Frage, wie wir in Kontaktsituationen mit zwischenmenschlichen Spannungen umgehen wollen. Denn auch in einem umbalgo Training kann es zu Disharmonien kommen. So wie überall, wo wir mit anderen Menschen authentisch in Kontakt kommen. Im Unterschied zu Konflikten im „echten“ Leben, bietet der Trainingskontext allerdings einen Raum, in dem dich geschulte Trainer:innen begleiten und die Klärung moderieren. Und auch die Gruppe kann sich gewinnbringend beteiligen. Denn zwischenmenschliche Spannungen haben selten nur etwas mit dir persönlich zu tun, sodass alle Teilnehmenden gemeinsam lernen können. Der Vorteil liegt auf der Hand: Real erlebte Konflikte können in einem sicheren Rahmen, begleitet durch die Trainer:in, geklärt werden. Und selbst wenn sie nur angesprochen und als solche erkannt werden, kann das bereits das Selbstbewusstsein der Beteiligten steigern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nun zum Globalziel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10. Mit dem ganzen Körper klar kommunizieren lernen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Globalziel“ ist vielleicht noch nicht ganz das richtige Wort. Besser passt „Mission“ ;)! Wir wollen möglichst vielen Menschen ermöglichen, Expert:innen für Körpersprache zu werden. Aber warum nutzen wir dafür Kampfkunstübungen und kämpferische Spiele? Das lässt sich am besten mit einer persönlichen Geschichte beantworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit 10 Jahren habe ich mit Judo angefangen und seitdem viele verschiedene Kampfsportarten und Kampfkünste ausprobiert. Dabei ist mir über die Jahre etwas beeindruckendes bewusst geworden. Ich war mir immer sehr sicher, dass ich meine Trainingspartner:innen sehr gut kannte. Selbst wenn wir nur 1-2 Stunden zusammen trainiert hatten. Besonders deutlich war dieses Gefühl, wenn mit viel Kontakt und hohem Krafteinsatz trainiert wurde. Dabei kannte ich oft nicht mehr als den Namen meiner Übungspartner:innen. Erst als ich mich mit dem Thema Kommunikation intensiver beschäftigte, wurde mir klar, woher mein gefühltes Wissen kam. Auch wenn ich keine harten Fakten aus dem Leben meiner Übungspartner:innen kannte, wusste ich sehr viel über ihre Körper. Z.B. wie sie sich bewegten, wo sie verspannt oder locker waren, wie sie auf äußere Einflüsse reagierten, wo ihre Stärken und Schwächen lagen. Körper und Psyche sind meiner Erfahrung nach (und auch dem heutigen wisschenschaftlichen Stand entsprechend) untrennbar verbunden und stehen in Wechselwirkung miteinander. Deshalb konnte ich auch die Psyche meiner Übungspartner:innen sehr schnell sehr genau einschätzen. Z.B: erlebte ich, ob ich ihnen in einem Übungskampf oder einer Technikübung meine Gesundheit anvertrauen konnte. Und ich erfuhr, wie sie ihre eigenen Grenzen signalisierten. Zusätzlich habe ich sehr viel über meinen eigenen Körper und meine Grenzen gelernt und konnte darüber ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln. Sowohl körperlich als auch mental. Irgendwann merkte ich, dass mein Wissen über Körper auch im Alltag anwendbar war. Ich wurde sehr gut darin Menschen einzuschätzen. Körperhaltung. Feine Nuancen in der Positionierung und Ausrichtung im Raum. Nähe und Distanz. Berührungen. Geschwindigkeit, Intensität, Richtung und Intention von Bewegungen. Gestiken mit Händen, Füßen oder dem Kopf. Mimik. Geräusche. Tonfall. Sprachrhythmus. In all dem spiegeln sich zum einen individuelle, komplexe Persönlichkeiten wider. Zum anderen lassen sich wiederkehrende Muster erkennen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kontakt beim Kämpfen ist zwangsläufig sehr authentisch, da wir uns gemeinsam in Grenzbereichen bewegen. Verbunden mit dem spielerischen Ansatz, vermute ich darin heute den Grund für das schnelle Lernen von- und miteinander. Ähnliche Erfahrungen wie im Kampfsporttraining habe ich mittlerweile in einigen Kontakttänzen und im Improtheater gemacht. Beide runden den umbalgo Ansatz ab und schaffen einen ganzheitlichen Einblick in die Möglichkeiten mit unseren Körpern klar und bedürfniseffizient zu kommunizieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das umbalgo Training bietet also einen Spiel- und Übungsraum, in dem du lernst, deine körperlichen Kräfte zu entfalten, um mutig mit anderen interessanten Menschen in Kontakt zu kommen. Dabei verbesserst du nebenbei deine allgemeine Fitness und deine koordinativen Fähigkeiten. Du lernst vielseitige Übungen aus verschiedenen Kampfsportarten, Kampfkünsten, Kontakttänzen, sowie aus dem Improtheater kennen. Dabei entwickelst du die Fähigkeiten, deinen Körper und deine inneren Impulse besser wahrzunehmen und zu verstehen. Die gewonnene Bewusstheit kannst du zur Selbst- und Co-Regulation, aber auch zum Setzen von Grenzen und kontrollierten Erweitern deiner Komfortzone nutzen. Du erlebst Selbstwirksamkeit, unabhängig von deiner körperlichen Verfassung. Und vor allem lernst du mit deinem Körper in Einklang zu kommen, um klar, aufrecht, ehrlich, selbstbewusst, respektvoll und achtsam zu kommunizieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2023 09:57:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Armwrestling, Daumencatchen und Co.</title>
      <link>https://www.umbalgo.de/armwrestling-und-co-handkontaktkampfsportarten</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handkontaktkampfsportarten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Auftakt des neuen umbalgo blogs und angesichts des anstehenden umbalgo-Turniers am 25. Februar, möchte ich euch vier Zweikampfdisziplinen vorstellen, die alle eines gemeinsam haben: der Kontakt zum Gegner wird ausschließlich über die Hände, bzw. lediglich einen Finger hergestellt. Trotzdem werden diese Kampfkünste zum Teil mit viel Ganzkörpereinsatz ausgetragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Armdrücken, Armwrestling oder "Baumfällen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Armdrücken wird heutzutage als professionalisierter Sport mit offiziellem Regelwerk an einem genormten Armwrestling-Tisch ausgetragen. Zwei Kontrahenten stehen sich gegenüber und umfassen eine Hand des anderen. Auf ein Startsignal hin versuchen sie den Handrücken des Gegeners, bzw. der Gegnerin auf ein Polster zu drücken, das auf dem Tisch befestigt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprünglich wurde Armdrücken insbesondere in Holzfällerkreisen ausgeübt. Zum einen, um festzustellen, wer der Stärkste ist (wobei es beim Armdrücken laut Experten auch auf Konzentration, Technik und Ausdauer ankommt). Zum anderen, um Rivalitäten und Streitigkeiten öffentlich auszutragen. Denn es ist leichter sich auf die Lösung von Konflikten zu konzentrieren, wenn erst einmal Dampf abgelassen wurde. Der auf die Hände beschränkte Kontakt verhindert dabei Verletzungen, die zum Beispiel bei einem Faust oder Ringkampf wahrscheinlicher sind. Ganz ohne ein Verletzungsrisiko kommt allerdings auch das Armdrücken nicht aus. Vor allem unter professionellen Armwrestlern kommen immer wieder mal Armbrüche oder Benderrisse vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ein unterhaltsamer Film, der zeigt, welche Rolle der „Kampf in den Köpfen“ der Armwrestler spielen kann. Der Film zeigt ein Match zwischen Devon Larrat, dem wohl bekanntesten Armwrestler, und Wagner Bortolato.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Fingerhakeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fingerhakeln ist ein Zweikampf der vor allem in Bayern und Österreich Tradition hat. Dabei sitzen sich zwei Kontrahenten an einem Tisch gegenüber und versuchen sich gegenseitig mit einem Finger „über den Tisch zu ziehen“. Beim Fingerhakeln kommt es, wie beim Armdrücken, nicht nur auf Kraft, sondern auch auf Technik und den Einsatz des ganzen Körpers an. Und wie das Armdrücken wird diese Disziplin den Holzfällern zugeschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fingerhakeln wird mittlerweile sportlich, mit festem Regelwerk und genormten Stühlen und Tischen ausgetragen. Alternativ zum direkten Verschränken eines beliebigen Fingers, kann auch ein Lederriemen als Verbindungsstück genutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ein Zusammenschnitt der Deutschen Meisterschaften im Fingerhakeln 2019.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Daumencatchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daumencatchen, auch Daumenwrestling oder Daumenringen genannt, kennen wir vermutlich alle aus unserer Kindheit. Das Herkunftsland des Daumencatchen ist laut wtwc (world thumb wrestling championship) Großbritanien. Aber auch bei uns in Deutschland ist es bekannt und beliebt, weil es einfache Regeln hat, spielerisch-kämpferischen Kontakt mit geringem Verletzungsrisiko ermöglicht, Spaß macht und sich überall spielen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ein kleiner Einblick in die World Thumb Wrestling Championships.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ein TED Vortrag, der den vielseitigen Nutzen des Daumencatchens hervorhebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Hände klatschen-ausweichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen knackigeren Namen für dieses bekannte Reaktionsspiel von dem es verschiedene Varianten gibt, ist mir noch nicht eingefallen. Wenn du eine Idee für einen passenden Namen hast, schreib ihn uns gerne ins Kontaktformular. In jedem Fall geht es beim „Hände klatschen-Ausweichen“ darum, den Handrücken des Gegeners, bzw. der Gegnerin zu klatschen, während diese:r versucht auszuweichen. In der Startposition stehen sich die Kontrahenten gegenüber, legen ihre eigenen Handflächen vor dem Bauch aufeinander (wie beim Namaste-Gruß) und richten die Fingerspitzen zum Gegener aus, sodass sie sich gegenseitig fast berühren. Dieses Spiel unterscheidet sich von den anderen drei vorgestellten insbesondere dadurch, dass hier vor allem die Reaktionsfähigkeit entscheidend ist und der Krafteinsatz eher unbedeutend ist. Dadurch ist es eine gute Ergänzung in der Reihe der Handkontakt-Kampfsportarten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für umbalgo sind die vorgestellten Disziplinen interessant, weil
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. die Regelwerke leicht erklärt und schnell verstanden sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. auch ältere Menschen mit jüngeren gut mithalten können
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. wenige bis keine Geräte benötigt werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und 4. das Verletzungsrisiko im Vergleich zu anderen Kampfsportdisziplinen relativ gering ist. Und wie bei anderen Formen von Kontakt und Bewegung ist auch hier bemerkenswert, wie Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen auf Augenhöhe miteinander in Berührung kommen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die umbalgo Turniere sollen nicht allein ein Event zum Zuschauen, sondern ein soziales Event sein, bei dem möglichst viele Menschen aktiv teilnehmen. Deshalb werden wir von nun an Armdrücken, Fingerhakeln, Daumencatchen und „Hände klatschen-ausweichen“ als Disziplinen anbieten. Am 25. Februar wird das nächste umbalgo Turnier stattfinden. Es ist das zweite überhaupt. Damit stehen wir also noch am Anfang und sind gespannt, wie unser Turnier-Format bei den Teilnehmer:innen ankommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 15:49:59 GMT</pubDate>
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